Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen

Behandlungsvertrag & Allgemeine Geschäftsbedingungen

WICHTIG: Das finanzielle Risiko liegt mit Vereinbarung des Termins beim Halter.

Das finanzielle Risiko liegt mit Vereinbarung des Termins beim Halter. Verständlicherweise können Kunden häufig nichts für kurzfristige Absagen, als Kleinunternehmen kann ich jedoch nicht finanziell für den Kundenstamm einstehen (ausgenommen höhere Gewalt). Durch nicht weiterverkaufbare Zeit wegen kurzfristiger Terminausfälle, aus gesundheitlichen, organisatorischen oder beruflichen Gründen sowohl von Patient wie Halter entsteht unwiderruflicher wirtschaftlicher Schaden. „Nachgeholte“ Termine tilgen diesen nicht, sondern fordern ein enormes Arbeitspensum, um zu überleben. Mein Beruf setzt viel Tierliebe voraus, welche ich nur mit Überleben meiner Existenz erbringen kann. Deshalb ist keine Kulanz/ Ausnahme der 24h Regelung möglich.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Anwendbarkeit der AGB
1. Die AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen Dogvital Hundephysiotherapie, Lisa Borger als Tierphysiotherapeutin und dem Tierhalter als Behandlungsvertrag.
Behandlungsvertrag
2. Der Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Tierhalter das generelle Angebot des Tierphysiotherapeuten, die Physiotherapie, annimmt und sich an den Tierphysiotherapeuten zum Zwecke der Beratung, Befundung und Therapie wendet.
3. Der Tierphysiotherapeut ist berechtigt, einen Behandlungsvertrag ohne Angaben von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn ein erforderliches Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, es um Beschwerden geht, die der Tierphysiotherapeut aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht behandeln kann oder darf, oder die ihn in Gewissenskonflikte bringen können. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Tierphysiotherapeuten für die bis zur Ablehnung entstandenen Leistungen erhalten.
Inhalt und Zweck des Behandlungsvertrages
4. Der Tierphysiotherapeut erbringt Dienste gegenüber dem Patienten/Halter in der Form, dass er Kenntnisse und Fähigkeiten der Ausübung der Physiotherapie zur Befundung und Therapie am Patienten anwendet.
5. Über Befund- und Therapiemethoden entscheidet der Tierhalter, nachdem er vom Tierphysiotherapeuten über anwendbare Methoden und deren Vor- und Nachteile in fachlicher und wirtschaftlicher Hinsicht informiert wurde. Soweit der Halter nicht entscheidet oder nicht entscheiden kann, ist der Tierphysiotherapeut befugt, die Methode anzuwenden, die dem mutmaßlichen Tierhalterwillen entspricht.
6. In der Regel werden vom Tierphysiotherapeuten Methoden angewendet, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind und nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Diese Methoden sind, allgemein auch nicht kausal-funktional erklärbar und insofern nicht zielgerichtet. Insofern kann ein subjektiv erwarteter Erfolg der Methode weder in Aussicht gestellt noch garantiert werden.
7. Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Tierhalter nicht verpflichtet. Der Tierphysiotherapeut ist jedoch berechtigt, die Behandlung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben scheint, insbesondere wenn der Tierhalter Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Befund unzutreffend oder lückenhaft erteilt, Therapiemaßnahmen vereitelt, wenn dem Ruf des Unternehmens wissentlich oder unwissentlich zB durch Falschaussagen, übler Nachrede oder Herausgabe von betriebsinternen Informationen geschadet wird. Der Tierphysiotherapeut haftet nicht für Verletzungen oder Schäden am Tier die durch den Tierhalter, durch Mitwirkung an der Therapie, verursacht werden.
8. Die Patienten müssen haftpflichtversichert, geimpft und frei von ansteckenden Krankheiten sein. Auf dem Gelände besteht die gesetzliche Leinen- und bei Bedarf ebenfalls Maulkorbpflicht.
9. Der Tierphysiotherapeut übernimmt keine Garantie für das Erreichen des Therapie- bzw. Trainingsziels. Die Therapie bzw. das Training wird an den jeweiligen Bedürfnissen des Kunden, den Möglichkeiten des Tieres nach Art, Rasse, Alter, Geschlecht und körperlichen Voraussetzungen orientiert. Der Therapeut rät nach allen Erkrankungen oder Operationen, welche Grund für die Betreuung geben, ausdrücklich von sportlichen Aktivitäten, u.a. Agility oder Schutzhundedienst, ab.
10. Der Tierphysiotherapeut hat für seine Dienstleistung die auf der gültigen Preisliste aufgeführten Honoraransprüche. Anwendung anderer Gebührenordnungen oder Gebührenverzeichnisse sind ausgeschlossen. 10er Karten verfallen nach 3 Monaten automatisch. Sie sind nicht übertragbar oder auf sonstige Dienstleistungen anwendbar. Rückzahlung ist ausgeschlossen.
11. Die Honorare sind vom Tierhalter im Anschluss jeder Behandlung in bar, Überweisung oder Payconiq an den Tierphysiotherapeuten zu entrichten. Nach Abschluss einer Behandlungsphase erhält der Tierhalter auf Wunsch eine Rechnung.
12. Nach Mahnverfahren ist nur noch Barzahlung bzw Vorkasse möglich. Folgetermine gelten erst nach fristgerechter, vollständiger Zahlung vorhergegangener Termine als reserviert.
13. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb der gesetzlichen Frist, wird ohne weitere Benachrichtigung der Vorgang einem Inkassobüro übergeben und das gerichtliche Mahnverfahren in Anspruch genommen.
14. Die Abgabe von freiverkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Mitteln ist dem Tierphysiotherapeuten gestattet. Unter der Prämisse der freien Wahl der Verkaufsstelle können Produkte vom Tierphysiotherapeuten in Gewinnerzielungsabsicht verkauft oder gegen Provision vermittelt werden.
Haftung
15. Der Tierhalter/Verfügungsberechtigte haftet für sämtliche Schäden, die an Personen, Praxisausrüstung und Praxiseinrichtung durch ihn oder das Tier verursacht werden, unmittelbar und in voller Höhe.
Vertraulichkeit der Behandlung
16. Der Tierphysiotherapeut behandelt die Patientendaten vertraulich und erteilt bezüglich des Befundes, der Beratungen und der Therapie sowie deren Begleitumstände des Patienten Auskünfte nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Tierhalters. Auf Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse des Tierhalters erfolgt und anzunehmen ist, dass der Tierhalter zustimmen wird.
Meinungsverschiedenheiten
17. Meinungsverschiedenheiten aus dem Behandlungsvertrag und den AGB sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.
Termine
18. Termine gelten als vertraglich vereinbart, wenn sie mündlich oder schriftlich per Telefon, WhatsApp, Post, Fax, E-mail oder vor Ort von Dogvital SARLS bestätigt wurden.
19. Terminausfälle unter 24h sind in voller Höhe am geplanten Behandlungstag zu überweisen.
20. Dem Therapiebeginn steht immer der Erstbefund voraus. Jede Folgebehandlung dauert ca. 35- 45 Minuten, sofern der Therapeut nicht eine andere in der Angebots-/ und Preisliste aufgeführte Dienstleistung empfiehlt. Nach einer Therapiepause von mindestens 12 Monaten ist ein erneuter Erstbefund notwendig- eine direkte Wiederaufnahme als Folgetermin ist nicht möglich.
21. Der Kunde akzeptiert, dass der Therapeut aus betrieblichen und privaten Gründen keine lückenlose Therapie gewährleisten kann.
22. Die Terminplanung liegt in der Verantwortung des Kunden um Wunschuhrzeiten und -tage möglich zu machen und sollten deshalb min. 8 Wochen im Voraus gebucht werden.
Social Media Auftritt
23. Ich stimme der Verwendung von Videos & Fotos auf Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram ohne vorherige Rücksprache, zu Werbezwecken des Tierphysiotherapeuten, zu.
Salvatorische Klausel
24. Sollten einzelne Bestimmungen des Behandlungsvertrages oder der AGB ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Behandlungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck und dem Parteiwillen am nächsten kommt.
Datenschutzerklärung
25. Mit meiner Unterschrift willige ich ein, dass die im Vertrag angegebenen personenbezogenen Daten, insbesondere Name, Anschrift, Telefonnummer allein zum Zwecke der Durchführung des entstehenden Vertragsverhältnisses notwendig und erforderlich sind.

(siehe Datenschutzerklärung)

Der erste Termin dient zum einen dem Kennenlernen, weshalb man etwas mehr Zeit einplant, sodass sich der Hund eingewöhnen kann. Zum anderen bespreche ich in dem Termin mit Frauchen und Herrchen die Krankheitsgeschichte und Lebensumstände des Patienten. Der Hund wird von Kopf bis Fuß durchbefundet, das heißt abgetastet und beobachtet, um krankhafte Veränderungen aufzuspüren. Im Abschluss an den Erstbefund erstelle ich, zusammen mit Frauchen und Herrchen, den Therapieplan. Besprochen werden hier das Ziel und die Erwartungen der Hundephysiotherapie, die folgenden therapeutischen Anwendungen und die Tipps zur Heimtherapie. Auch die Termine werden beim Erstbefund mitsamt der Folgetermine festgelegt.

Der Erstbefund ist so wichtig, da er Aufschluss darüber gibt, welche Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll und vor allem nicht schädlich sind. Handelt es sich um einen höchst nervösen Hund, der sich nicht gerne anfassen lässt, können wir Stück für Stück über meine Wellnessmassage das Vertrauen aufbauen. Das Ziel ist hier, dass der Patient sich soweit unter meinen Händen entspannen kann, dass er den Tastbefund in Seitenlage zulässt.

Im Idealfall wird zu Beginn und am Ende des Erstbefundes eine Gangbildanalyse erstellt, indem der Hund im Schritt, Trab und Galopp vor, seitlich und hinter dem Therapeuten geführt wird. Damit wird bereits der Sichtbefund erstellt, da sich hier bereits Auffälligkeiten wie zum Beispiel Lahmheiten, eine krankhaft veränderte Körperhaltung, Zehenschlurfen, Kopfschief- oder -tiefhalten bemerkbar machen. Danach wird der Hund möglichst im Stehen auf Wirbelblockaden überprüft. Auch einige neurologische Tests können im Stehen durchgeführt werden. Hierauf folgt der weitere Tastbefund, den ich idealerweise in der Seitenlage und im Seitenvergleich durchführe. Ich überprüfe die Muskulatur auf Dysfunktionen wie Verklebungen, Verspannungen und eine eingeschränkte Dehnfähigkeit und bewege jedes Gelenk einzeln in seinem Bewegungsumfang um Gelenkskrepitationen oder andere gelenkige Veränderungen zu erfühlen. Das Ziel ist hier, dass der Patient sich soweit unter meinen Händen entspannen kann, dass er den Tastbefund in Seitenlage zulässt.

In der Regel habe ich einen festen Ablauf, in welchem sich nur die Bestandteile je nach Erkrankung und Patient ändern. Zuerst erfolgt die Therapeutische Massage zum Aufwärmen der Muskulatur für das Training, ähnlich wie bei uns Menschen als eine Art Warm-Up vor sportlicher Betätigung. Die Griffe beginnen immer sanft und gehen dann immer weiter und tiefer ins Gewebe, um muskuläre Dysfunktionen wie zum Beispiel Triggerpunkte zu behandeln. Auch Wirbel- und Gelenksblockaden lassen sich nachfolgend besser behandeln, da die Verspannungen weniger Zug auf das Skelett ausüben. Danach erfolgen, je nach Bedarf, die Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, Thermotherapie, die neurologische Behandlungsmethoden und Elektrotherapie. Anschließend folgt das aktive Bewegungstraining, entweder auf dem Geräteparcours oder auch in Verbindung mit der Hydrotherapie im Unterwasserlaufband.

Nach 3- bis 4 Behandlungen solltet ihr bereits eine leichte Verbesserung sehen. Aber nicht ohne Grund verschreibt ein Hausarzt uns Menschen 8 - 10 Termine beim Masseur. Gebt eurem Tier und auch mir die Möglichkeit lang bestehende Schonhaltungen und Probleme anzugehen und dauerhaft zu lindern. Sollte keine Besserung erfolgen, besprechen wir zusammen alternative Methoden der Hundephysiotherapie oder ich überweise gegebenenfalls zu einem Tierarzt zwecks Abklärung.

Unsere Tiere profitieren nicht nur wie wir von einem guten Gesundheitszustand, wie zum Beispiel einer guten Bemuskelung, um späteren Verletzungen entgegenzuwirken. Selbst junge, gesunde Tiere haben häufig Blockaden, Verklebungen und Verspannungen durch Toben, Beißereien oder Springen. Unentdeckt verursachen diese, durch eine folgende Schonhaltung, meist weitaus größere Probleme. Die Hundephysiotherapie hilft diesen Beschwerden vorzubeugen.

Nach Operationen verkürzt die Physiotherapie, wie beim Menschen auch, deutlich die Heilung und Wiederherstellung der Gesundheit. Nicht selten kommt es vor, dass z.B. bei einer Fraktur oder einem Trauma, die zuvor entlastete Gliedmaße einfach „vergessen“ wird. Mit der hundephysiotherapeutischen Behandlung wird das Schmerzgedächtnis des Tiers gelöscht, damit es sich wieder physiologisch bewegen kann.

Die Hundephysiotherapie sorgt für den Erhalt und die Verbesserung der Gesundheit, sodass ihr so angenehm wie möglich, die stets viel zu kurze gemeinsame Zeit mit eurem Senior genießen könnt. In zunehmendem Alter sinkt meist die Bewegungsfreude, unsere Senioren liegen und schlafen mehr. Die Spaziergänge werden kürzer und gemächlicher, gespielt wird kaum noch und lediglich der Gang zum Futter ist das Aufstehen wert. Dadurch leidet die Beweglichkeit, was einen Teufelkreis auslöst, der die Lebensqualität in den letzten Jahren bedeutend mindert.

Leiden unsere Lieblinge, neben typischen Alterserscheinungen wie z.B. Arthrose, gleichfalls unter Muskelschwund, sind sie wesentlich anfälliger für Verletzungen. Oft reicht dann ein unglücklicher Sprung von der Couch oder aus dem Auto aus, von welchem sich ein Senior nur schwerlich und langwierig erholt.

Wie auch Ärzte können Hundephysiotherapie kein Heilversprechen geben.
Jedoch werde ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln, alles in meiner Macht stehende tun, um für euer Tier das beste Ergebnis zu erzielen und die Lebensqualität erheblich zu steigern.

Hier lohnt sich genaues Beobachten eures Vierbeiners, da er nicht sprechen kann. Vertraut auf euer Bauchgefühl und achtet auf kleinste Zeichen. Schmerzzeichen sind Änderungen im Verhalten, ein veränderter Gesichtsausdruck, häufiges Hecheln auch in Ruhe, ständiges Schmatzen sowie Speicheln.

Auch ein aufgekrümmter Rücken, eine eingeklemmte Rute, mühsames Aufstehen, Verweigern von Spielen, Spaziergängen sowie Treppensteigen sind typische Warnsignale, die ihr nicht ignorieren solltet. Wenn euer Liebling urplötzlich bei Berührungen aggressiv wird, er jault, winselt, fiept, schreit oder das Fressen verweigert sind dies ebenfalls häufige Anzeichen für Schmerzen.

Wie auch bei uns Menschen dauert es, besonders zu Beginn der Therapie, eine Zeit lang bis wir Massagen als angenehm und nicht mehr schmerzhaft empfinden. Hat euer Tier erst mal Vertrauen in mich gefasst, sich an meine Praxis und den Ablauf gewöhnt, kommen viele Patienten freudig zur Hundephysiotherapie.

Einige entspannen sich nie völlig, schuppen während der Behandlung vermehrt, sind unruhig und versuchen aufzustehen. Ich beobachte während der Behandlung immer wieder das Gesicht eures Tieres, höre auf die Atmung und achte auf Gegenwehr. Häufig beobachte ich, wie sich die Tiere während der Massage entspannen, die Augen zufallen und manche Patienten sogar einschlafen.

Das Unterwasserlaufband ist in der Hundephysiotherapie nicht mehr wegzudenken. Da die Patienten im Wasser nicht den Bodenkontakt verlieren, habe ich in meinem Praxisalltag fast ausschließlich Tiere, die das Training im Unterwasserlaufband, nach einiger Überredungskunst, gut akzeptieren. Entgegen der Vermutung der Besitzer macht es einigen sogar später viel Freude, dass sie nach getaner Arbeit mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein aus der Wanne steigen und ihre "Fünf-Minuten" haben. Natürlich gibt es die Möglichkeit auf den Geräteparcours auszuweichen, um dennoch einen sehr guten Trainingseffekt zu erzielen.

In der Hundephysiotherapie gilt das Unterwasserlaufband, mit seinem Wassertank von 600 Litern, zu den Qualitätsmerkmalen einer gut ausgestatteten Praxis. Ein internes und externes Filtersystem bereitet das Wasser durchgehend auf, bis das Wasser am Ende der Woche komplett gewechselt wird. Die Befüllung des Tanks benötigt aufgrund der großen Wassermenge, inklusive gründlicher Reinigung viel Zeit. Außerdem wird das Wasser ca. 8h beheizt. Deshalb ist es weder organisatorisch, noch ökonomisch möglich nach jedem Patienten frisches Wasser einzulassen. Besonders der Kreislauf älterer Patienten und jener mit Vorerkrankungen würden das kalte Leitungswasser nicht vertragen. Zudem wird das Wasser mit einem Trinkwasseraufbereitungszusatz versehen, der es sogar uns Menschen theoretisch ermöglichen würde, das Wasser zu trinken.

Die Dauer der Hundephysiotherapie ist abhängig von der allgemeinen Verfassung des Patienten, der Erkrankung und dem Therapiefortschritt. Nach Operationen erholen sich junge Tiere in der Regel schnell sofern keine Komplikationen wie zum Beispiel Wundheilungsstörungen auftreten. Hier kann ich bereits nach 8-10 Behandlungen den Patienten aus der Therapie entlassen und rate danach stets zu Kontrollterminen in regelmäßigen Abständen.

Bei neurologischen Erkrankungen kann nach Operationen die Heilungsphase länger dauern wie bei kleineren Eingriffen und sich über Monate erstrecken. Ältere Tiere oder Tiere mit fortschreitenden Erkrankungen benötigen meist bis zum Lebensende Physiotherapie. Das Ziel ist solange wie möglich eine möglichst hohe Lebensqualität zu verschaffen. Individuell bespreche ich die Terminvergabe mit den Haltern, damit wir im Einklang mit einer konsequenten Heimtherapie das Wohlfühlpensum bzw. den Wohlfühlabstand der physiotherapeutischen Betreuung erreichen.